Verglasung von Leinwand- oder Tafelgemälden

Eine Verglasung kann mit verschiedenen „Gläsern” erfolgen.

In jedem Fall ist zu beachten, dass sich Glas und Bildschicht nicht berühren. Je nach Größe und Geschmack kann bei der einzelnen Anwendung oder Präsentation einfaches Fensterglas zur Anwendung kommen. Bei größeren Formaten sollten die Gläser besonders bruchgesichert sein. Gelegentlich empfiehlt sich aufgrund der Größe auch das leichtere Acrylglas oder ähnliche Kunststoffe. Zuweilen findet nicht nur in Museen das sogenannte reflexfreie „Museumsglas” Verwendung. Bei der Verglasung ist einerseits auf Staubdichte zu achten, andrerseits nicht aber auf Dampfdichte, denn das Kunstobjekt muss die Möglichkeit haben zu atmen.

Bei der Verglasung ist einerseits auf Staubdichte zu achten, andrerseits nicht aber auf Dampfdichte, denn das Kunstobjekt muss die Möglichkeit haben zu atmen. Das Prinzip ist für eine Verglasung von Leinwand- oder Tafelgemälden ist etwa wie folgt:

Das Glas wird in den Rahmenfalz eingelegt, darauf wird ein angemessen dimensionierter Abstandhalter befestigt, der an der Oberseite gepolstert ist. Damit ist das nachfolgende Gemälde, das im Rahmen befestigt wird, gegen äußere Verletzungen geschützt. Gegen Staub schützt dann der Rückseitenschutz.

Rahmen von Graphiken

Generell ist es bei Arbeiten auf Papier nicht empfehlenswert, wenn die Bildschicht direkt auf dem Glas aufliegt. In jedem Fall ist eine staubfreie und möglichst lichtarme Lagerung oder Präsentation von Graphiken die zuträglichste Art der Aufbewahrung. Pastelle, Kohlezeichnungen u.ä. sollten wegen ihrer delikaten Maltechnik gerade an der Oberfläche ganz besonders schonend behandelt werden. Nach Möglichkeit sollte diese nicht berührt werden. So genannte Klapp-Passepartouts (siehe Zeichnung) können sowohl für die Lagerng als auch für die Präsentation genutzt werden.

 

Kontakt:

Anna Feuchtinger (Tochter von Thomas Hoppe)
c/o Atelier Thomas Hoppe
Klausstraße 11
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Mobil: 0157 878 160 28
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