Über Thomas Hoppe

 

Thomas Hoppe war selbständiger Restaurator und Gutachter für Gemälde vom 19. bis zum 20. Jahrhundert und für Moderne Kunst. Über die eigentliche Restaurierungsarbeit an Gemälden hinaus beschäftigte er sich intensiv mit der Kunst, Maltechnik und Malerei. Darüber schrieb er zahlreiche Bücher und Artikel. Nach seinen kunstwissenschaftlichen Studien wechselte er in die Praxis der Ausbildung zum Restaurator als Volontär an Museen in Hamburg, Kassel, Wiesbaden oder Zürich. 1985 gründete Thomas Hoppe im Herzen von Hamburg-Ottensen sein Atelier unweit vom Bahnhof in Altona. Hier konnten insbesondere großformatige Gemälde oder andere sperrige Objekte konservatorisch und restauratorisch behandelt werden. In den Neunziger Jahren begann Hoppe eine reiche publikatorische Tätigkeit zu entfalten: seitdem betreute er als Herausgeber das Fachbuch „Malmaterial und seine Verwendung im Bilde“ von Max Doerner in der 23. Auflage und in der bald 100-jährigen Geschichte. Zuletzt veröffentlichte Thomas Hoppe ein Buch über die ältesten Maltechniken der Menschheit zu Enkaustik und Wachsmalerei. Zudem unterrichtete er an verschiedenen Akademien zum Thema Maltechnik. Seine umfangreiche Fachbibliothek stiftete Thomas Hoppe 2012 der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Seine Professur für Maltechnik an der HfbK gab er ebenso auf eigenen Wunsch auf wie die Beratung und Zusammenarbeit für die Deichtorhallen, Hamburg (nach der Leitung der Direktoren Dres. Zdenek Felix & Robert Fleck), um sich anschließend unabhängig und selbständig seiner Arbeiten als Restaurator, Gutachter und Künstler widmen zu können.

Seine eigene künstlerische Aktivität dokumentierte sich in malerischen Preziosen, neuerdings auch in Fotoarbeiten oder in anderen Vervielfältigungstechniken. Zuletzt richtete sich der Blick seiner Werkstatt, im Atelier bzw. Studio, auf die Kunst der Malerei an sich. Thomas Hoppe war ein leidenschaftlicher Kunstliebhaber, der als Restaurator Kunst bewahrt und repariert hat, mit dem Anspruch auf diese Weise etwas für die Ewigkeit zu schaffen. Er schaffte jedoch auch neues, sodass seine eigene Kunst zuletzt primär in den Fokus rückte. Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens lag in der Kombination von Farben, Farb- und Lichtreflexionen. Seine Fotografien, Bilder und skulpturale Arbeiten stellte er in der Vergangenheit zunehmend öffentlich aus (Projekthaus-Hamburg, Landdrostei Pinneberg, Alte Druckerei Ottensen).

Kontakt:

Anna Feuchtinger (Tochter von Thomas Hoppe)
c/o Atelier Thomas Hoppe
Klausstraße 11
22765 Hamburg-Altona
Mobil: 0157 878 160 28
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