Restaurierung

Gemälde-Restaurierung

Kunst und Kulturgut sind in heutiger Zeit einer wahren Flut von Risiken und Gefährdungen ausgesetzt. Nicht immer werden die Begriffe Konservieren, Restaurieren und Renovieren einwandfrei auseinander gehalten. Oft genug werden die bezeichnenden Eingriffe aus Unkenntnis wechselseitig verwendet, sodass die absehbaren Folgen erklärlich werden. Für die Qualität der Substanzerhaltung von Kunst und Kulturgut ist meist aber die Art und Weise von Restaurierungen und Konservierungen sehr entscheidend. Die Kenntnis diffiziler und komplexer kunsttechnologischer Zusammenhänge ist für das Gelingen einer fach- und sachgerechten Restaurierung entscheidend und wesentlicher Bestandteil in den Büchern von Thomas Hoppe.

Nicht nur rein technisch unterscheidet sich das Restaurieren von Gemälden in der Wahl der Mittel und Wege nun gerade ganz erheblich von der maltechnischen Herstellung von Gemälden. Ersteres beschränkt eine freie schöpferische Tätigkeit. Das andere zeichnet sich gerade dadurch aus; dabei kann das eine nicht durch das andere ersetzt werden. Eindringlich sei dennoch an dieser Stelle vor Selbstversuchen an eigenen oder fremden Gemälden gewarnt. Die Beseitigung größerer Schäden an Kunstwerken gehört immer in die Hände und Obhut versierter, gut ausgebildeter Restauratoren.

Restauration

Laut Duden (Mannheim 1990, 5. Auflage Band 5) wird die „Re|stau|ra|tion [räßtaurazion]
I. [spätlat.] die; -, -en 1. Das Re- staurieren (1). 2, Wiedereinrichtung
II. [lat.-fr.] die; -, -en (österr., sonst veraltet) Gastwirtschaft“ beschrieben.

Restauration bezeichnet aber auch die Wiederherstellung vorrevolutionärer Verhältnisse, etwa für die Periode vor der Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress 1814/ 15 bis hin zu den Revolutionen von 1830 und 1848. Dabei wären Napoleon und die französische Revolution außer Acht gelassen.

In England meint Restauration die Wiedereinsetzung der Stuart-Dynastie (1660-88).
vgl. Meyers Großes Lexikon Mannheim Wien Zürich 1993 Bd. 8, S. 179

Vor einer Restaurierung muss immer eine sehr genaue Untersuchung erfolgen. Sie soll den Originalbestand erfassen sowie die Geschichte, die Funktion und die Umgebung des Kunstwerks erforschen. Dazu gehören auch die Auswertungen von Archivalien und die Erfassung späterer Veränderungen etwa. Die Ergebnisse technologischer Untersuchungen können erweiternd einbezogen werden, wobei vereinzelt relative Datierungen möglich sind.

Kontakt:

Anna Feuchtinger (Tochter von Thomas Hoppe)
c/o Atelier Thomas Hoppe
Klausstraße 11
22765 Hamburg-Altona
Mobil: 0157 878 160 28
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